Natürlicher Adel vom Feinsten - Norwegische Waldkatzen

 

 

NATÜRLICHER ADEL VOM FEINSTEN

 

 

NORWEGISCHE WALDKATZEN

 

 

So robust, hart im Nehmen und überhaupt nicht zimperlich die frei und ungebunden lebenden Naturburschen und -mädels aus den skandinavischen Wäldern sein mussten – Wildkatzen waren es keine. Im Standard wird zwar „wild expression“ gewünscht, womit wohl die von zurückhaltend-wacher Aufmerksamkeit geprägte Ausstrahlung einer Wildkatze gemeint ist - und das kriegen sie auch problemlos hin ... verraten sich aber durch ihr Lächeln, das oft nur in den Augen aufblitzt und signalisiert: Alles easy, ich tu bloß so also ob ...

 

 

            CHARAKTER – SANFT, SONNIG ... UND STARK

 

            Für eine Katze, die sich so viel von ihrer Urtümlichkeit bewahrt hat, sind Norwegens Trolle nämlich erstaunlich menschbezogen und ungemein freundlich. Ganz ohne Allüren, wie man sie von so einem selbstbewussten Geschöpf vielleicht erwarten würde. Dem zwar „ich gehöre mir“ auf die Stirn geschrieben steht, es aber nicht nötig hat, auf Eigenständigkeit zu pochen. Sie sind es einfach. Freilich so charmant, dass sie’s uns nicht spüren lassen. Sicher, hin und wieder kann eine schon mal streng dreinschauen und wer sich nicht in Frieden nähert, könnte durchaus eine unliebsame Überraschung erleben. Dennoch ist der Toleranzpegel sehr hoch, weil sie überaus intelligent und feinfühlig ihr Gegenüber gut einzuschätzen wissen. In ihrem „früheren Leben“ war das überlebenswichtig und keine „echte Katze“ verlernt das, selbst wenn ihre Vorfahren schon über einige Generationen unsere Sofas bevölkern. So bilden Aussehen und Charakter einen reizvollen Widerspruch, der selbst Kenner hin und wieder noch zu verblüffen vermag:

Einerseits eine kraftvolle, selbstbewusste, in sich ruhende, autarke Persönlichkeit, die andererseits bereit ist, ihre Seele bloßzulegen wie ein Pärchen in der ersten Liebesseligkeit – mit dem Unterschied, dass diese Hingabe lebenslang anhält, wenn sie erwidert wird. Aber: Untertanen brauchen sie keine, Partner schon. Zwei- und vierbeinige. Immerhin haben sie sich schon vor Jahrhunderten aus freien Stücken den Menschen angeschlossen und sowohl Sinn für Gemeinschaft als auch soziales Verhalten bewiesen. Diese Toleranz, der gesellige, sanfte, ausgesucht liebenswürdige und dabei stets verspielte Charakter sicherte ihnen seit jeher die Zuneigung der Bevölkerung ihrer Heimat, zeichnet sie auch heute noch aus und ist mit ein Grund für ihren Aufstieg zu einer der weltweit beliebtesten Katzenrassen.

Heißt: Ein einsamer Troll ist ein armer Tropf und die Sonne im Gemüt wird trübe wie an einem Regentag - halten Sie eine Norwegische Waldkatze niemals (seltene Ausnahmen bestätigen die Regel) alleine. Denn sie sind zwar immens anpassungsfähig, aber wie alle besonders intelligenten Katzen erfinderisch und haben daher ein Faible für Abwechslung. Dass sie dann ihre Langeweile nicht direkt in unserem Sinne abreagieren, liegt eigentlich auf der Hand. Das gilt auch für Kitten! Alles, bloß nicht einsam.

Also muss (auch wenn Sie nicht berufstätig sind) unbedingt zumindest ein Partner her, mit dem man sich auf gleicher Wellenlänge kurzweilig unterhalten kann, Fußball spielen, einander feindliche Fliegen streitig machen und nach einer gepflegten kleinen Hetzjagd eine Runde gegenseitiges Ohrenwaschen einlegen, um dann einträchtig vereint eine Mütze Schlaf zu genießen. Und weil sie logischerweise auch gewandte Kletterer mit einem beachtlichen Sprungvermögen sind, brauchen sie zumindest einen wirklich anständigen Kletter-/Kratzbaum – darf (zusätzlich) auch Natur sein. Sofern das Gehege oben herum gut gesichert ist (jedenfalls wenn Sie abends Ihre Miezen gern noch zu Hause vorfinden möchten). Ein Freigehege wär’ übrigens echt fabelhaft, muss aber nicht sein, sie fühlen sich auch Indoor wohl. Genauso toll können Hund und Kind/er sein, egal ob sie damit aufgewachsen sind oder nicht – wie gesagt: Anpassungsfähige, großherzige Gruppentiger eben.

 

 

PFLEGE – ERSTAUNLICH EINFACH

 

Norwegische Waldkatzen sind sozusagen rundum flexibel, denn als echte Klimakaiser haben sie sich dem rauen skandinavischen Wetter mit den bitterkalten, schneereichen Wintern und heißen Sommern ebenso angepasst wie an die neue Umgebung, die wir ihnen heute bieten. Trotzdem haben sie überwiegend ihre Wanderausrüstung behalten: Das „doppelte“ Fell, so genannt, weil es gleichlang mit der dichten Unterwolle ist, die wunderbar wärmt und sommers daher großzügig weggeschmissen wird; den Mantel aus Wasser abstoßendem, leicht fettig glänzendem Deckhaar; winters die dichte Halskrause und die Knickerbocker an den Hinterbeinen und einen buschigen Schwanz, der beim Schlafen das Gesicht vor den kalten Winden schützt. Nur die Schneeschuhe, die dicken Haarbüschel zwischen den Zehen, haben sich ein wenig gelichtet.

Diese natürliche Pracht zu erhalten ist nicht nur oberstes Gebot für jeden Züchter, sondern auch für jeden Halter. Dazu braucht es etwas Unterstützung bei der Fellpflege, wobei einmal wöchentlich Kämmen und Bürsten ausreicht – rassetypisches Pelzchen vorausgesetzt. Der Züchter kann Sie beraten. Andernfalls wählen Sie einen Kamm mit langen Zinken, die nicht zu eng stehen, sondern mit „Zwischenraum hindurchzuschauen“, sozusagen, damit’s nicht ziept, und natürlich mit abgerundeten Spitzen. Auch eine sogenannte Softbürste mit weichen bis mittelharten (abgewinkelten) Metallborsten eignet sich gut, alternativ eventuell eine breite Bürste aus dem Drogeriemarkt = Drahtzinken unbedingt mit Gummihütchen (sonst tut’s weh). Eine kräftige Borstenbürste rundet die Pflegesession mit Massageeffekt ab. Zuletzt mit feuchten Händen die Katze abstreifen, um letzte lose Haare zu entfernen.

Können Norweger auch winters ins Freie, wird das Haarkleid besonders dicht und lang und pflegliche Mitwirkung entsprechend wichtiger. Wer’s verschlampt, kann’s mit einem Kämmhilfespray aus dem Fachhandel ausgleichen, um die Mieze nicht zu plagen. Soll sie auf der Showbühne reüssieren, wäre je nach Textur/Farbe und Lebensraum (nur Wohnung oder auch Garten) hin und wieder Bekanntschaft mit der Badewanne angeraten = weiße Füße z.B. sollten wirklich weiß sein, das Deck-/Grannenhaar fettig wirken, aber nicht sein ...

 

 

AUSSEHEN & FARBEN

 

Die Norsk Skogatt, wie sie daheim genannt wird, wird in allen Farben inklusive Silber und mit allen Zeichnungsmustern mit und ohne Weiß gezüchtet. Vor etlichen Jahren kam mit Amber und Light Amber ein neuer Farbschlag hinzu, den es (soweit mir bekannt) bis jetzt nur bei den Norwegern gibt. Vereinsübergreifend sind sie mit Pointabzeichen (á la Siam) sowie in Chocolate/Lilac bzw. Cinnamon/Fawn oder mit Burmafaktor (einfarbig mit dunkleren Siam-Abzeichen) nicht zugelassen, weil solche Farben in einer Naturrasse nichts zu suchen haben (worüber freilich keine einhellige Meinung herrscht). Auch das Einkreuzen anderer Rassen ist verboten, weil damit logischerweise die Originalität der Rasse sozusagen nicht mal für die Katz’ wäre.

Aber Farbe und Farbverteilung sind auch keine primären Zuchtziele, vielmehr achtet man vor allem auf die Fellqualität (die ansatzweise schon beschrieben wurde) und den korrekten Typ, der charakteristisch für die Norwegische Waldkatze ist: Ein dreieckiger Kopf, wobei alle drei Seiten gleich lang sind, mit im Profil gesehen guter Höhe, leicht gerundeter Stirn und einem langen, geraden Profil ohne Unterbrechung (= keine Einbuchtung). Die großen, offenen und spitz zulaufenden Ohren (mit guter Breite an der Basis) sollen hoch platziert sein und der äußere Rand über die Backen bis zum Kinn eine Linie bilden; luchsartige Haarpinsel und lange Haarbüschel in den Ohren vervollkommnen ebenso wie ein kräftiges Kinn und die großen, ovalen, leicht schräg gestellten Augen den typischen Norwegerkopf. Den im Standard verankerten wachsamen Ausdruck hätte man sich vermutlich sparen können, denn der ist ihnen sowieso angeboren ... Ein weiteres Kennzeichen der als groß, lang im Körper und kernig gebaut beschriebenen Katze mit den kräftigen, hohen Beinen (Hinterbeine höher als die Vorderbeine!) ist der lange, buschige Schwanz, der mindestens bis zu den Schulterblättern, vorzugsweise aber bis in den Nacken reichen sollte.

Insgesamt gesehen also eine stattliche Erscheinung, die nichtsdestotrotz gekonnt und dekorativ eine gewisse nonchalante Eleganz und Würde ausstrahlt. Sofern erwachsen, versteht sich, Kitten müssen da erst hineinwachsen und versprühen bis dahin eher herzerwärmende Pfiffigkeit ...

 

 

 

 

GESCHICHTE – HIMMLISCH BODENSTÄNDIG

 

Die liebenwerten Waldschrate teilten ihren Lebensraum zwar mit den Europäischen Wildkatzen und wer beide nicht kennt, scheint Ähnlichkeiten zu entdecken, lässt aber die Verwandtschaft aus dem Spiel. Die gibt’s nämlich nicht. Zumal im Unterschied zu den scheuen Wilden die Norweger – die es in ganz Skandinavien (und vermutlich auch in angrenzenden russischen Gebieten) gab und nur deshalb Norweger heißen, weil sie in diesem Land erstmals als Rasse anerkannt wurden – die Nähe der Menschen suchten, auf ihren Höfen lebten und einen symbolischen Pakt mit ihnen schlossen: Wir kümmern uns um die lästigen Nagetiere und dürfen dafür in den warmen Ställen schlafen, wobei ab und an auch mal ein Schälchen Milch willkommen wäre. Schnurren tun wir gratis, wenn ihr nett seid und uns auch mal streichelt.

Das scheint über Jahrhunderte gut funktioniert zu haben und sie schlichen sich im Laufe der Zeit aufgrund ihres Charakters und ihrer verblüffenden Anhänglichkeit nicht nur in die Herzen der Menschen, sondern auch in ihre Geschichte: Kaum eine Rasse ist in den Mythen ihrer Heimat so integriert wie die Norwegische Waldkatze. Von Generation zu Generation mündlich überliefert und erstmals um 1840 schriftlich aufgezeichnet, sind die anheimelnden Erzählungen von den Trollkatzen mit dem langen, buschigen Schwanz, die als Vermittler zur geheimnisvollen Welt der Naturgeister, Elfen, Feen und Zwerge in keinerlei Widerspruch zur kernigen Natur- und Erdverbundenheit der nordischen Völker zu stehen scheinen, so hinreißend wie zumindest hinsichtlich der Essenz glaubhaft. Natürlicher, uralter Adel vom Feinsten, sozusagen. Wovon ein Duo sogar Gottvater Wodans hehre Gemahlin in einem goldenen Himmelswagen übers nächtliche Firmament gezogen haben soll. Oder die, um auf der Erde zu bleiben, immerhin schon die Wikinger kannten und mit diesen über die Weltmeere gesegelt sein dürften. Etwa nach Amerika, von wo sehr viel später möglicherweise einige als Maine Coon wieder nach Europa zurückkamen.

Zwar heißt es auch hier nichts Genaues weiß man nicht und manche meinen, es könnte auch andersherum gewesen sein, aber die Norwegergeschichte reicht nun mal sehr viel länger zurück und ist ziemlich gut dokumentiert. Und da schon Caesars Legionen bekanntermaßen Katzen mit sich geführt haben, wovon etliche unter anderem auf den britischen Inseln heimisch wurden, können genauso gut welche in Begleitung wandernder Volksstämme nach Skandinavien gekommen und geblieben sein. Schließlich liegt das Wandervogeldasein nicht wirklich in der Natur einer Katze, die Wälder versprachen Schutz und gute Beute, die Leute waren freundlich, also lasst uns endlich sesshaft werden. Denn woher auch immer sie ursprünglich gekommen sein mögen – sie waren domestiziert. Perfekte Überlebenskünstler, wie alle Hauskatzen, dennoch eine Ausnahmeerscheinung, weil sie beim Kampf ums Dasein „uns“ nicht verloren haben: Was nach wie vor für sie zählt, ist der Mensch.

 

 

MÄUSEPOLIZEI AUF DEM CATWALK

 

Wen wundert’s daher, dass man solch ein Kleinod vor dem Aussterben retten wollte? Ja nun, „richtig“ ausgestorben wären sie wohl nicht, als typische Norweger freilich untergegangen, zur Rarität verkommen, ihr grandioses Outfit quasi aufgesogen ... Weil: Auf den Höfen tummelten sich natürlich auch kurzhaarige Katzen – und die haben beim Vererben der Felllänge das Sagen, da Kurzhaar über Langhaar dominiert. Aber welche schert sich schon um so was, wenn die Liebe ruft? Infolgedessen trugen die Nachkommen vermehrt kurzhaarige Garderobe und der traumhafte Norwegerpelz drohte von der Bildfläche zu verschwinden. Anmerkung für genetisch Bewanderte: Zwei kurzhaarige Katzen mit Langhaar im Erbgut können natürlich langhaarige Kinder bekommen (umgekehrt geht das nicht), freilich kaum im erwünschten Verhältnis, d. h. die Waagschale pflegt sich zugunsten des Kurhaar zu neigen (außer dann, wenn man’s erhofft, wie zweifellos etliche Züchter wissen, aber die Quote lässt sich nun mal bloß auf dem Papier berechnen).

Wie auch immer, das sich anbahnende Drama blieb nicht unbemerkt und bereits in den 1930er Jahren gab es Bestrebungen, gezielt an der Erhaltung der ursprünglichen Ausstattung zu arbeiten. So wurde auch z.B. vor dem Zweiten Weltkrieg die erste Norwegische Waldkatze auf einer Show in Oslo gezeigt; 1943 war in „Die Katze, wildes Tier und Hausfreund“ von Reidar Alving und Kalle Lund zu lesen: „Wir haben nun eine ausgezeichnete Basis für die planmäßige Zucht einer Norwegischen Rasse – der Norwegischen Waldkatze“ und 1950 bemerkte sogar Konrad Hirschmann (Gründer des Vorläuferclubs des 1. DEKZV) bei einem Besuch in Norwegen: „Dies ist eine besondere Katzenrasse, die unbedingt gezüchtet und anerkannt werden sollte“. Tja, trotzdem dauerte es gute zwanzig Jahre, bis der wohlwollende Vorschlag in die Tat umgesetzt wurde und wirklich Bewegung in die Sache kam. Und zwar dank eines gezielten, streng kontrollierten Rettungsprogramms norwegisch-deutscher Kooperation.

Nun, der Grundgedanke lag - und liegt - in der Erhaltung ihrer Natürlichkeit, was begreiflicherweise nichts mit Klonen zu tun hat, aber zweifellos einer feinfühligen Menschenhand bedarf. Die norwegischen Vereine schrieben daher zunächst einem „typischen Norweger“-Kater sozusagen den Standard auf den Leib und starteten einen Aufruf an die Bevölkerung, um Waldkatzen zu finden, die im Aussehen diesen Kriterien entsprachen. Hört sich lässiger an als es war. Denn viele kamen, aber nur wenige für würdig befunden, ins Zuchtprogramm aufgenommen zu werden. Andere wiederum wurden auserkoren, fanden die Idee aber wenig berauschend und kratzten schleunigst die Kurve. Oder mussten wieder in die Freiheit entlassen werden, weil sie mit der räumlichen „Verhaftung“ nicht zurechtkamen bzw. mittels massiver Duftorgien die Bausubstanz gefährdeten. Kater, klar, die Mädels erwiesen sich da weitaus kooperativer. Nettes Detail am Rande: Auch der „Gründerkater“ des Standards schlug sich nach seiner „Vermessung“ wieder in die Büsche ...

Aller Anfang ist schwer, heißt es, aber die Gebete der Pioniere wurden schließlich erhört, als für „Pippa Skogpus“ und „Pan’s Truls“ die Hochzeitsglocken läuteten und im April 1974 die ersten geadelten Norwegerkinder das Licht der Welt erblickten: „Pjewiks Troll“ und „Pjewiks Nisse“. Diese und die Nachkommen aus „Truls“ zweiter Ehe mit „Pan’s Trulte“ sind mithin der harte Kern der Norwegerzucht – waren aber erst der Anfang. Als nächstes Ziel stand die Anerkennung als Rasse auf dem Programm – wofür drei vollständige, voneinander unabhängige Generationen notwendig waren. Auf der FIFe-Generalversammlung in Paris 1977 war es dann endlich soweit und die Champagnerkorken knallten ... und kurz darauf flimmerte in sämtlichen norwegischen Haushalten während der Tagesschau (!) ein Bild von „Pan’s Truls“ über die TV-Bildschirme und der Moderator verkündete stolz, dass die FIFe beschlossen habe, die Norwegische Waldkatze als eigenständige Rasse anzuerkennen. Norwegens Nationalkatze, die sogar auf Briefmarken verewigt wurde, trat damit aus dem Schatten ihres Heimatlandes und war bereit, die ganze Welt zu erobern. Und das hat sie auch geschafft, mit einem Affenzahn und sozusagen mit links ... aber wer hätte ernsthaft etwas anderes erwartet?

Bis Mitte der 1980er Jahre unangefochtene Königin und auf Shows die zweitgrößte Gruppe (je nach Land mit Tendenz zur Steigerung) nach den damals noch stark vertretenen Perserkatzen, rüttelte danach allmählich die Yankee-Verwandtschaft aus Maine am Thron. Aber weder sie noch das Auftauchen der Sibirischen Katzen, einer weiteren (nur für Laien ähnlichen) Naturrasse, konnte und kann ihre Anhänger erschüttern. Oder sie von der Hitliste verdrängen – völlig undenkbar! Da kann kommen wer will, denn Norwegens Trolle sind auf eine ganz spezielle Art schlichtweg einzigartig.

Falls Sie übrigens denken, dann betrachten wir doch mal die Mitternachtssonne live und sacken eine diese Besonderheiten gratis ein: Wird’s nicht spielen. Obwohl natürlich nicht auszuschließen ist, dass sich noch immer frei geborene Waldkatzen in Skandinaviens Wäldern herumtreiben, ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass Ihnen eine Typische passend über den Weg läuft und sich verhaften lässt. DIE Norwegischen Waldkatzen sind längst zu Heimkatzen geworden, und die lässt sich unter Garantie keiner mopsen ...

 

 

 

Der Vergleich macht Sie sicher: Profilstudien einiger Halblanghaar-Rassen

 

Norweger: gerade; Maine Coon: leichte Einbuchung; Sibirer & Deutsch Langhaar: weich geschwungen

 

Fotos: Kowarsch, Lanser, privat

 

 

 

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