Queen Mom - oder: Was ist eine Hauskatze?

QUEEN MOM

 

Oder: Was ist eine Hauskatze?

 

 

Während für Wissenschaftler alle domestizierten Katzen als Hauskatzen gelten, ziehen Züchter naturgemäß eine Grenze, salopp gesagt zwischen Adel und Volk. Oder, wenn man so will, zwischen standesgemäß arrangierten Hochzeiten und Vermehrung frei Schnauze. Und da geht’s schon los mit den Ungereimtheiten – denn: Andere Länder, andere Hauskatzen ... Nicht nur deshalb haben sie sehr wohl ihren Platz unter den Aristo Cats ...   

 

 

MIGRATION AUF KÄTZISCH

 

Weil es sich nämlich so verhält, dass wir die unterschiedlichsten Katzentiere, die in allen möglichen Teilen der Welt so herumliefen (und laufen) und uns auf verschiedenen Wegen erreichten, später mal in den Adelsstand erhoben und kultiviert haben - auf dass wir nun stolz auf kilometerlange Stammbäume zurück- und auf den heimischen Landadel herunterblicken können. Und wir adeln immer noch, entweder eine Kreation aus Züchterhand oder bloß weil in unserer Ecke „so eine“ noch nie jemand gesehen hat und uns daher mehr oder weniger (häufig weniger) exotisches Flair vorgaukeln kann. Im Grunde genommen sind unsere Edlen jedenfalls (fast) allesamt Ausländer. Umgekehrt hatte unser heimische Landadel anderswo wiederum schlechte Karten, in die Aristokratie aufzusteigen, weil dieses Outfit so ziemlich weltweit verbreitet und damit nichts Außergewöhnliches ist.

Nichtsdestotrotz wussten wir ihre Qualitäten zu schätzen und haben uns über viele Jahrzehnte des heimischen Potentials bedient, um als Basis in der Edelkatzenzucht den Genpool der nur spärlich vorhandenen fremdländischen Kostbarkeiten zu vergrößern bzw. mittels „robusten Blutes“ deren Widerstandskraft zu fördern. Zumal es nur wenigen Exoten (und wenn, dann relativ spät in der Zeitrechnung) vergönnt war, sich in ihren Heimatländern menschlicher Obhut (was vereinzelt Zoo und Käfig hieß) zu erfreuen oder aristokratische Sofakissen zu zieren – was auch nicht immer als Garant dafür angesehen werden kann, kernig allen Widrigkeiten trotzen zu können. Jedenfalls haben wir die Ausländer letztlich sozusagen zwangsintegriert und den Prozess der Anpassung auf „natürlichem“ Wege, bei dem wohl einige Generationen ins Land gegangen wären, drastisch abgekürzt. Was freilich nicht immer gut ging, weil manche Schmuckstückchen mit unserem Klima nicht zurechtkamen oder ihr Organismus den ihm fremden Infektionen nicht gewachsen war. Ungewohntes Futter und die stressigen Strapazen der weiten Reise, die sich dereinst über Wochen oder Monate hinzog, werden zweifellos auch ihren Blutzoll gefordert haben.

 

AUCH BLAUES BLUT IST ROT

 

Die Bedeutung von Herr und Frau Hauskatze als Paarungspartner für die geadelten Verwandten hat ihnen im Dunstkreis der Zuchtpioniere zweifellos Wertschätzung eingebracht. Wobei es nicht zuletzt vielen ein Anliegen war, damit eine bessere Behandlung der Vagabunden zu erreichen, denn da lag selbst in Großbritannien, „dem“ Land der Katzenliebhaber, ziemlich viel im Argen. Blaues Blut im Werbefeldzug fürs rote also. Hat’s zweifellos gebracht, aber nicht wahnsinnig lange angehalten, weshalb heute wieder/noch einflussreiche Katzenfreunde fürs gleiche Ziel kämpfen.

Weil Macht nun mal eine lautere Stimme hat. Und weil Macht und Adel Geschwister sind. Wenngleich jedes „blaue“ Blut einen Anfang hatte, indem ein Mensch einen anderen in der Regel aus finanziellen Erwägungen über die anderen erhob, hängen wir ungeachtet der Verdienste am bloßen Attribut und schenken dem Edlen mehr Gehör als einem Noname. Weshalb wir wohl auch die Gepflogenheit des Adelns auf die Tierwelt übertragen haben, vom Preisbullen übers Rennpferd bis zu unseren Hunden, Katzen und das liebe Federvieh. Dennoch trennt im Grunde eigentlich nur ein Stück Papier den Adel vom Fußvolk: Der Stammbaum. Jedenfalls wenn alles mit rechten Dingen zugeht ... und natürlich sieht man einer Rassekatze die „Klasse“ an. Ja nun, darüber ließe sich wohl trefflich streiten ...

 

 

SEITENSPRUNG

 

Unsere Hauskatze kann mit solchem „Papier“ selbstredend nicht aufwarten und so haben wir sie, die zur Erlangung desselben einer Artgenossin als Steigbügelhalter sehr gelegen kam, am unteren Ende der Fahnenstande montiert. Obwohl ihr trotz fehlender Krone der Vorsitze gebühren würde. Quasi zum Ausgleich wurde ihr von den Edelkatzenclubs die Ehre einer Art Standard zuteil (den man sich angesichts des „Inhalts“ im Prinzip genauso gut hätte sparen können, aber wir hängen auch an Vorschriften; und sei es nur, um sie zu umgehen) und immer wieder gern betont wird, wie sehr Hauskatzen als Teilnehmer auf Ausstellungen willkommen wären. Was ja nun stimmt, welchem Ruf aber nur wenige folgen.

Weil der Besitzerstolz auf Minka oder Moritz von und zu Landadel selten einer Bühne bedarf, indes gar nicht mal so selten mancherlei Kurioses zeitigt. Etwa wenn verschämt, wiewohl mit Nachdruck, auf edles Mitmischen verwiesen wird („Mein Tierarzt sagt, das wäre eine Norwegische Waldkatze“ – nun, der muss es ja wissen), als hätte weiland Prinz Sowieso der Hauswartstochter die zweifelhafte Ehre gegeben. Auch bei der Vermittlung herrenloser Tiere bedient man sich gern der Gloriole adeligen Glanzes, um den Schützlingen mehr Chancen einzuräumen. Da wird dann eine adrette schwarz/weiße Mieze treuherzig als Sheba-Katze angeboten oder ein hübscher Hund als „halber“ Münsterländer (welche Hälfte?) ... Allesamt einzureihen in die Bonmot-Kategorie „fast schwanger“, andererseits: Wenn’s hilft, why not? Die Züchter werden’s verkraften. Dennoch wäre es dann zumindest nett, sich den Hinweis zu ersparen, dass der edle Anteil der Robustheit nicht geschadet hätte, weil Hauskatzen (ach was, doch ein Mischling?) mit Inzucht nichts am Hut hätten.

Selten so gelacht, bliebe mir das nicht im Halse stecken, denn der Landadel pflegt sich frei Schnauze zu vermehren und da wird nicht lange nach etwaiger Verwandtschaft gefragt. Wie’s halt so ist, wenn die Hormone trompeten ... Insofern gibt’s in meist eher abgelegenen Gebieten mehr Inzucht als Grashalme, aber das nennt man dann (nicht unrichtig) natürliche Auslese. Wobei ich nicht unerwähnt lassen möchte: Inzucht ist keine Krankheit. Ist das genetische Potential „in Ordnung“, genießen auch die Nachkommen von Brüderlein und Schwesterlein gesund und proper ein langes Leben. Nur ein Zuviel ist definitiv übel – Züchter sollten also schon wissen, wie weit sie gehen dürfen.

Andererseits konnten regional bedingt in vergleichsweise kleinen Distrikten auch relativ uniforme Populationen gedeihen wie zum Beispiel die Türkisch Van, Manx, Korat oder Sphynx – auch Mexican Hairless genannt, ehedem eine Hauskatze und mitnichten einem gestörten (?) Züchterhirn entsprungen. Hätten Sie nicht gedacht, oder?

Bis zu einem gewissen Grad ließe sich die Liste der „Naturrassen“ beliebig fortsetzen ... Wir beschränken diese zusätzliche Bezeichnung freilich auf jene, bei deren Zucht der Erhalt der Katze in ihrer ursprünglichen Form im Vordergrund stand - wie bei der Norwegischen Waldkatze, der Deutsch Langhaar, Maine Coon, Sibirischen Katze. Inwieweit die Rassen heute ihren Vorbildern noch gleichen, sei dahingestellt, weil, wie eine kluge Frau mal gesagt hat, Zucht nicht Stillstand bedeutet. Alles ist einem steten Wandel unterworfen. Wir auch.

Aber kaum ein anderes dermaßen hoch entwickeltes Lebewesen ist sich selbst so treu geblieben wie die Katze ...

 

AUF LEISEN PFOTEN UM DIE WELT

 

Ähnlich der diversen, mehr oder minder weltweiten Völkerwanderungen in der Geschichte der Menschheit, haben sich auch die Katzen dieses Planeten auf die Pfötchen gemacht. Selbstverständlich sehr spät in der Zeitrechnung, denn mit Reiterhorden, Lasttieren und Karren mühselig durch die Lande zu holpern fand Mieze schon seinerzeit nicht sonderlich erstrebenswert. Hat es aber gleichwohl getan. Trotzdem reiste sie lieber bequem per Schiff und wurde dazu häufig auch noch eingeladen, wie die Geschichte uns lehrt. Und zwar von jedem Seefahrervolk, nicht nur von den Briten oder Wikingern. Bekanntermaßen als werktätige Mäusefängerin und Maskottchen mit allerlei interessanten Zuständigkeitsbereichen, wie etwa der Wettervorhersage oder zur Abwendung von Unglück jeder Art. In Gemeinschaft mit uns den Globus querend haben die Katzen die ganze Welt erobert und sich perfekt an alle Klimaveränderungen angepasst ... Sie haben sich seit Millionen von Jahren nicht wesentlich verändert, weil sie einfach eine perfekte Konstruktion sind. Und zählen damit zu den erfolgreichsten Spezies unserer Erde, die nie vom Aussterben bedroht war und es wohl auch nie sein wird ... Oder müsste man sagen: Wir arbeiten noch daran?

 

AUFSTIEG UND FALL

 

Die steile Karriere der nubischen Falbkatze, die in Ägypten als Jagdhelfer eingesetzt wurde und später zum heiligen Tier avancierte, kennt wohl jeder. Dass die Heiligkeit samt sonstigem allseits bekannten Brimborium freilich darin gipfelte, bereits im jugendlichen Alter von rund fünf Monaten zuhauf als Opfertiere erwürgt zu werden, zeigt im Grunde nur, dass es sich nicht mal für den Göttern Gleichgestellte (?) empfiehlt, auf Erden zu wandeln. Auch in anderen Kulturen war es mit der Achtung nicht weit her. In Peru hatte die Göttin der Fruchtbarkeit die Gestalt einer Katze, was den Lebenden freilich nicht mehr als einen Schlafplatz in den Tempeln einbrachte. Während die Dreifarbige in Japan als Symbol für Glück und Reichtum mehr oder weniger gut behandelt und gelegentlich anstelle eines Ordens verliehen wurde, war nach zweihundert Jahren Schluss mit lustig: Da verwandelte sich nämlich die hochgeschätzte Neka in Nekomata, den Dämon – dem der Schwanz gestutzt werden musste, damit er sich nachts nicht in eine Schlange verwandle. So schnell kann Verehrung welken. Das musste auch die für den Schutz der chinesischen Getreidefelder zuständige heilige Katze Mao erfahren, die trotzdem nicht nur schon Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung im Topf gelandet ist, sondern der dieses Schicksal heute noch blüht. Weil vor allem in Südchina, wie sowohl Insider als auch Bevölkerung berichten, wirklich alles gegessen wird, das sich nicht rechtzeitig aus dem Staub machen kann.

Die europäische Weste ist allerdings so weiß auch wieder nicht. Die Griechen scheinen für Katzen (bis heute) noch nie etwas übrig gehabt zu haben, denn die Schädlinge ihrer Kornspeicher wurden von Frettchen/Mardern und Schlangen vertilgt. Genauso wie anfangs in Italien, wohin die Katze erst über die römisch-ägyptischen Beziehungen kam und sich in der Folge mit den römischen Besatzungstruppen über Mitteleuropa verteilte. In England und der Schweiz wusste man Mieze als Nutztier wohl zu schätzen und Meuchelmord wurde bestraft, was den Gesetzgebern indes nicht lange erinnerlich blieb. Im Norden fand sie in der Göttin Freya einen himmlischen Mäzen, mit Mohammed und Papst Gregor zwei mächtige irdische, aber mit dem Klerus war dennoch nicht gut Kirschen essen – das Wort Ketzer stammt von Katze ab ...

 

 

WAS ZIEHEN WIR DENN HEUTE AN?

 

Die Farbe des Fellkleides war allezeit ein Kriterium, wenngleich Mieze ungeachtet dessen im Mittelalter bekanntermaßen generell enorm schlechte Karten hatte. Indes blühte besonders den Schwarzen Übles, zierte womöglich auch noch ein weißes Medaillon ihre Brust: Der ultimative Beweis, dass ihr Atem vergiftet sei und die Pest verbreiten würde; dass ihre Tränen (?) das Wasser vergiften und Haare im Essen Zwietracht säten (na gut, das gibt’s heute auch noch). Und sprang sie auf ein Krankenbett, war der Tod des Patienten gewiss ... und eine Katze am Morgen bringt Kummer und Sorgen ... etc., die Liste ist ziemlich endlos. Angesichts dieses erscheint es höchst verwunderlich, dass in Deutschland eine zugelaufene schwarze Katze als Glücksbringer angesehen wurde. Für Glück waren die schwarzen Teufelchen auch in England zuständig, dort hielt man wieder die Weißen für Dämonen, meuchelte aber auch ganz gern die Getigerten - weshalb diese vielleicht des schlechten Gewissens wegen später besonders hochgeschätzt waren. Wie in Italien, weil das „M“ auf der Stirn als Siegel der Madonna galt. Und bei den Arabern als das von Mohammed, was insofern überrascht, als es dieses Zeichen in der arabischen Schrift überhaupt nicht gibt.

Am besten kamen in unseren Breiten die Bunten weg, die sogar noch 1869 in Brehms Tierleben als Retter und Schutz vor Fieber, Halsschmerzen und Feuer erwähnt werden und demjenigen sieben Jahre Unglück verhießen, der sie ertränkt. Was den Bauernhofkatzen freilich wenig geholfen haben dürfte, weil dieses Werk trotz bestehender Schulpflicht nicht auf dem Lehrplan stand. Jedenfalls war es für eine Katze unheimlich schwierig, sich passend zu kleiden, zumindest in christlichen Ländern. Denn von keiner anderen Religion ist eine derart massive Verfolgung bekannt, die bis weit nach dem 30jährigen Krieg anhielt.

 

VON MOHREN UND MENSCHEN

 

Vielleicht war es eine blöde Idee, sich domestizieren zu lassen? Immerhin hat sie elendslange getrödelt, gab auch keinen Anlass für Eile, denn die Katzenartigen entwickelten sich schon zehn Millionen Jahre vor dem Hund und erst nach weiteren zehn Millionen tauchte der Mensch auf. Hing vermutlich in den Bäumen herum und war auch sonst nicht interessant. Erst im sechsten Jahrtausend v. Chr. bequemte sich ein Vorfahr der „Antiquitäten“, die sich heute auf unseren Sofas räkeln, Modell zu sitzen für die älteste bekannte Darstellung in Halicar/Anatolien.

Sie kam im Unterschied zu anderen Haustierrassen als Einzelgängerin (was die Fachleute schon immer gewundert hat, weil es nicht ins Schema Haustiereignung passt), wählte ihre Kontakte und passte sich an, wenn die Bilanz stimmte – oder verschwand bei Nichtentsprechung so still von der Bildfläche wie sie gekommen war. Dummerweise wählte sie nicht immer sorgfältig genug oder hielt uns aus unterschiedlichen Gründen für das kleinere Übel. Und niemand ließ sie für diesen Irrtum teurer bezahlen als der Mensch.

Natürlich hätte der Mohr, der allezeit seine Schuldigkeit getan hatte, gehen können. Aber so klug unsere Leisetreter auch sind, können sie doch nicht in die Zukunft sehen und schon gar nicht ahnen, dass auch der Mensch in der Geschichte der Evolution eine ebenso wenig vergleichbare Ausnahmestellung einnimmt. Oder doch? Haben Katzen einen Sensor für Macht und sich trotz unzähliger Opfer dem Stärksten angeschlossen – und sind deshalb geblieben?

Die Weltmeisterin im Beobachten wusste jedenfalls die erbauliche Konstellation der Lücke im System mit findigem Gespür zu nutzen und übersprang lässig die Hürde von der Duldung zum Nutztier (von da war’s aufs Sofa nicht weit). Was ihr den eleganten Begriff Kulturfolger eingetragen hat und auch als Lehrbeispiel für „Wie werde ich fett, ohne mich besonders anzustrengen“ herhalten könnte. Denn Arbeit im klassischen Sinn war nicht so ihr Ding. Aber wir sind wohl schon seit jeher leistungsorientiert gewesen, sonst hätten wir’s nicht so weit gebracht und wären immer noch da. Nachdem – abgesehen davon, dass wir sie unter verschiedenen Deckmäntelchen zwingen - der Versuch, auch einer Katze Leistung abzutrotzen, von vorneherein zum kläglichen Scheitern verurteilt war, nehmen wir, was sie freiwillig gibt – und das ist eigentlich mehr, als wir verdienen: Sich bereitwillig unserem Leben anpassend begleiten sie uns als Seelentröster, Harmonieträger und Psychologe, erlauben uns, sie zu „veredeln“ und unser Ego aufzupolieren ... oder sich einfach nur an ihnen zu erfreuen. Nicht zuletzt, weil sie unserer Lebensqualität eine unverzichtbare Verbesserung angedeihen lassen.

Aber trotz beiderseitiger Sympathiekundgebungen ist die Bindung der Katze zu den Menschen viel lockerer geblieben als z. B. die des Hundes und wir alle wissen, dass sie uns noch immer nicht untertan ist, es auch niemals sein wird. Das zeigt aber auch, wie dünn die Firnis der Domestikation ist und dass der Mensch in ihrem Leben sozusagen die Rolle eines zweifelhaften Edelstatisten innehat. Welchem sie zwar mit unendlicher Nachsicht und Zuneigung begegnet, aber dennoch immer auf der Hut bleibt, alles gibt, sogar ihr Leben, aber niemals ihre Seele verkauft. So war sie und so wird sie bleiben. Glücklicherweise, denn wir neigen dazu, auch das zu vernichten was wir lieben.

Und so schließt sich der Kreis – Rasse hin, Landadel her –, denn sie alle sind „Katze“ geblieben, haben die gleichen Bedürfnisse, die gleiche Sprache, und sind das am meisten unverfälschte Stückchen Natur, das man im Haus frei halten kann und das unser Herz so sehr berührt. Denn „Kleider“ sind nur Äußerlichkeiten.

Die Schulden, die wir bei Queen Mom & Co haben, können wir jedenfalls in keinem messbaren Zeitraum je tilgen, aber es wäre doch ganz gut, die Ratenzahlungen zu erhöhen ...

 

 

 

Noch ein paar Bilder aus der Fülle des vorhandenen Materials ... Und damit Sie unterscheiden können zwischen der künstlerischen Freiheit alter Ansichten (bei welchen man schon ins Grübeln kommen kann) und „echten“ Katzen, auch einige Fotos ...

 

 

 

 

 

 

Fotos: privat und aus

Frances Simpson: The Book of the Cat

Harrison Weir: Our Cats

Jean Bungartz: Illustriertes Katzenbuch

 

 

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