Der Tag, an dem die Katze kommt

DER TAG, AN DEM DIE KATZE KOMMT

 

Tipps zur Eingewöhnung

 

 

Ob gebracht oder geholt, ob Kitten oder erwachsen, der/die erste/n Tage sollten von Friedlichkeit geprägt sein. Je nach Alter und Lebhaftigkeit kann es zwar nicht schaden, Kleinkind und/oder Hund für ein paar Stunden bei Oma & Co zu deponieren, ist aber nicht zwingend erforderlich, sofern sich alle halbwegs gesittet benehmen – soll heißen, keiner schlägt akustisch über die Stränge oder lässt seiner überschäumenden Kontaktfreude freien Lauf ...

 

 

WEIL DER ERSTE EINDRUCK ENTSCHEIDEND IST?

 

Nein. Katzen bewerten ja nicht oder fragen sich, wo in aller Welt sie da gelandet sind, also ist das Mieze relativ schnuppe. Was sie wirklich interessiert ist, das neue Revier zu erkunden, wobei das, was schlussendlich besonders relevant ist, bei ihr zunächst einmal keine Priorität hat – nämlich in erster Linie herauszufinden, wo das Kistchen steht und wo sich ihr restliches neues Eigentum befindet: Futterplatz und Kratzbaum. Um sich das Wichtigste einprägen zu können, braucht es natürlich Ruhe und ein bisschen Zeit, denn alles riecht fremd, ist fremd und an jeder Ecke gibt’s Ablenkung. Und jede verzögert den Speicherungsvorgang, sich mit der Umgebung zunächst einmal nur insoweit vertraut zu machen, um sich möglichst schnell zurechtzufinden. Punkt zwei ist, was kreucht und fleucht denn da so in meinem neuen Revier, d.h. sie bekundet Interesse an Mensch und Tier. Verläuft das zufriedenstellend, könnten Kistchen und Futternapf ins Spiel kommen und/oder eine Pause ist angesagt. Die Feinarbeit, alle Details, hebt sie sich für später auf. Ist ja noch nicht aller Tage Abend.

Das ist jetzt sozusagen die klassische Version, aber da ja alle Beteiligten Individuen sind, gibt’s natürlich keinen genormten Ablauf. Weshalb ein wenig Nachhilfe Sinn macht (machen kann), damit sie zum Beispiel während der spannenden Entdeckungsreise nicht plötzlich von einem „inneren Bedürfnis“ überrascht wird und sich mangels Kistchen-Wegweiser schneller anderswo löst, als wir es verhindern können ... Aber ich greife vor, wollte nur Grundproblem Nummer eins erwähnen ...

 

Ø                 Stellen Sie den Transportkorb z.B. ins Wohnzimmer auf den Boden, öffnen das Türchen, setzen sich daneben, erzählen Mieze den neusten Klatsch und warten ab, was passiert. Bei Kitten werden wir über die Schlagzeilen selten hinauskommen, sie sind neugierig und meist postwendend bereit für eine Inspektionstour, während Erwachsene oft erst mal ein wenig grübeln;

Ø                 beobachten Sie ihre Wanderwege und folgen ihr mit etwas Abstand, plaudern ist gut, aber holen Sie auch mal Luft und pflastern sie nicht zu – und sorgen dafür, dass ihr die Kids weder a) ständig hinterher rennen noch b) sie dauernd hochnehmen und, falls es sich um einen für die Katze ungewohnt lebhaften Haushalt handelt, ein bisschen leiser zu treten. Weil

Ø                 es eminent wichtig ist, dass sie ungestört und nach Möglichkeit allein den Weg zum Kistchen findet und sich vor allem den Retourweg merkt. Heißt: Hintragen ist erlaubt, wegtragen nicht. Wiederholen Sie das bis zum Schlafengehen ein paar Mal – definitiv wenn sie „Pinkelstellung“ einnimmt, irritiert zu suchen scheint oder mit den Pfoten scharrt – ohne diese Anzeichen aber nicht zu oft hintragen und reinsetzen, sonst denkt sie, sie müsste da wohnen. Nach der „Einweihung“ heftig loben, logisch;

Ø                 zeigen Sie ihr auch mehrmals den Futterplatz (mit gedecktem „Tisch“) und die unterste Region des Kratzbaumes, also bis zu einer Höhe, von wo sie alleine wieder runterkommt, sonst müssten Sie ständig „retten“, sind aber nicht ständig da. Ideal ist natürlich ein „Kinderkratzbaum“ (etwa 1,5m mit zwei Etagen), der mit der Katze mit wächst.

Hat alles prima geklappt und Mieze stand sogar einem Spielchen aufgeschlossen gegenüber, wird sich aufgrund der strapaziösen Marathonleistung irgendwann mal Müdigkeit breit machen. Und das wäre ein guter Moment für eine Ruhepause – zu zweit. Denn jetzt wird ihr zumeist das Fehlen der gewohnten Familie bewusst und die Empfänglichkeit für einen Kuschelkurs ist eine ideale Voraussetzung zum Aufbau/Festigung von Vertrauen, sich zu Hause, geborgen, geliebt und willkommen zu fühlen ...

 

 

UND DANN SIND SIE AUFGEWACHT?

 

Weil Sie bereits am nächsten Morgen zur Tagesordnung übergegangen sind, sprich Brötchenverdienen, und Dusche und Frühstück ausfallen ließen, weil Sie stattdessen die Katze gesucht (und womöglich nicht gefunden) haben? Ja nun, eine Katze ins Haus zu holen und sie dann mehr oder weniger ungesäumt sich selbst zu überlassen ist auch kein guter Start. Allen Urlaub zu opfern ist freilich weder nötig noch zwingend ideal, wenn sie relativ übergangslos alleingelassen wird – „opfern“ Sie ihr also die ganzen Ferien, hocken Sie nicht ständig daheim herum. Minimum ist jedenfalls ein verlängertes Wochenende, weil es ja nicht nur darum geht, dem Fremdling die Eingewöhnung zu erleichtern, sondern eventuell unerwünschtes Verhalten z.B. durch Ablenkung nicht zur Gewohnheit werden zu lassen. Auch die wohlerzogenste Katze braucht ein bisschen Führung, weil sie ja nicht wissen kann, was nun erlaubt oder verboten ist:

 

Ø                 Die besten Erziehungsmittel sind Lob und Belohnung, klar. Katzen lernen (meist) schnell und gern, weil Regeln die Orientierung erleichtern, sofern man sie damit nicht zupflastert. Allerdings setzen sie Gelerntes anders um als Hunde, d.h. sie hören die Botschaft wohl, sehen aber nicht immer einen zwingenden Grund, ihr stehenden Fußes nachzukommen;

Ø                 bei unerwünschtem Verhalten daher ruckzuck deutlich reagieren, z.B. mittels einem kurzen „Nein“ (nicht schreien, sie ist ja nicht taub); folgt sie: loben! Folgt sie nicht, „Nein“ und wegtragen. ABER: Überstrapazieren Sie das „Nein“ nicht, sonst kennt sie sich überhaupt nicht mehr aus!

Ø                 Welches Wort Sie übrigens wählen ist völlig schnurz, es sollte kurz und knackig sein und Sie müssen es beibehalten. Erzählen Sie keine Geschichten und verpacken das Codewort nicht in einem Satz („verflixt, ich hab doch nein gesagt“ klingt in Katzenohren wie qurxmpfhumpf und nur den Ton verrät, dass da was verquer ist. Aber was?). Tipp: Nicht jeder Fehltritt ist gleich ein Drama. Um kleine Entgleisungen von gröberen abzugrenzen, können Sie zur Untermauerung zusätzlich ein-/zweimal in die Hände klatschen;

Ø                 Strafen (Schläge, Klapse mit der Zeitung) sind definitiv absolut tabu und zudem völlig sinnlos, sie machen scheu und die Katze fühlt sich bedroht, besonders weil sie in der Regel bereits relativ kurz nach der Missetat den Zusammenhang nicht mehr herstellen kann;

Ø                 zeigen Sie klare Linien, einmal tolerieren und ein andermal nicht, schafft Verwirrung. Erst später, wenn Sie ein gut eingespieltes Team sind, ist gegen Ausnahmen nicht viel einzuwenden – Katzen pflegen Inkonsequenz dann als Eigenheit abzuhaken und sind auch nicht beleidigt, sondern verbuchen das ganz im Gegenteil als Bonus ihrer Erziehungsmaßnahmen: Sie haben sich als lernfähig erwiesen.

 

Hallo? Wo kämen wir denn da hin? Sicher kennen Sie die Redensart „Was nicht passt, wird passend gemacht“ – damit sind wir gemeint. Also, es dauert ein wenig, bis der Prozess greift und anfangs kann das bisschen Mühe machen, aber dann herrscht eitel Wonne und Harmonie. Ich weiß, wovon ich spreche, ich habe jahrzehntelang eine perfekte Ausbildung genossen, nichtsdestotrotz hin und wieder einer Pelzkugel die Pest an den Hals gewünscht, aber es trotzdem keinen Tag bereut. Man bekommt immer mehr zurück, als man gibt.

Abgesehen davon sollten Sie sich jedoch zumindest deshalb einige Tage Zeit nehmen, um einander näher kennen zu lernen und sie wissen zu lassen, dass Sie ihre Bezugsperson sind, ihr Spiel-, Ansprech- und Schmusepartner, ihr Lebensmittelpunkt. Der Traummensch für die Traumkatze eben ...

Übrigens: Bei uns Menschen heißt es, durchs Reden kommen die Leut’ zusammen. Finden Katzen auch nett, da würde ich die Prioritäten jedoch verlagern auf Zärtlichkeit und viel spielen. Womit nicht gemeint ist, auf dem Sofa zu sitzen und ein Bällchen zu werfen oder einen Federwedel zu schwingen (schon besser, aber der Radius ist doch ziemlich beschränkt). Lassen Sie sich was einfallen, spielen Sie Verstecken (schaut ja keiner zu), nichts finden Katzen so unterhaltsam wie unsere drolligen Ideen. Da kommt Laune auf.

 

JA ABER – STARTSCHWIERIGKEITEN

 

Manchmal macht man nach bestem Wissen und Gewissen alles richtig, aber es verläuft doch nicht so bilderbuchmäßig. In seltenen Fällen stellt sich zwar tatsächlich erst im Nachhinein heraus, dass Mensch und Katze nicht miteinander können, überwiegend jedoch die Ursache anderswo lag, nämlich dass die jeweilige Person (allesamt Frauen, tut leid) lediglich in die Idee verliebt war, eine Katze zu haben – sie zu Hause aber als störenden Fremdkörper empfand, sodass sich die Abneigung gegen das arme Opfertier innerhalb kürzester Zeit aufgebaut hat wie eine Monsterwelle. Ja, Sachen gibt’s.

Aber Sie gehören da ja nicht dazu, wissen, dass Sie einander noch gar nicht ausreichend beschnuppert haben und daher keine vorschnellen Entscheidungen á la „ich gebe sie zurück“ treffen. Weil Sie nachvollziehen können, dass, würde man Sie von jetzt auf gleich in ein fremdes Land beamen (wenn das Ihre Vorstellungskraft übersteigt, ähnelt die Situation vielleicht dem ersten Tag im neuen Job?), Sie vermutlich auch irritiert und verunsichert wären – und froh, wenn man Ihnen eine Chance gibt, Freundlichkeit, Geduld und Nachsicht entgegenbringt. Also werfen Sie nicht verfrüht das Handtuch, kontaktieren aber den Züchter und fragen um Rat, bevor Sie mutlos und/oder verzweifelt herumwursteln.

Lassen Sie derweil das zitternde Häuflein Elend, das sich irgendwo in den Untergrund verzogen hat, erst mal zur Ruhe kommen. Verlassen Sie immer wieder den Raum, vermeiden laute Geräusche, setzten sich zwischendurch für ein Weilchen in ihre Nähe, erzählen ihr etwas und bieten gelegentlich die Hand zum Beriechen. Wird das nicht mit Fauchen oder Knurren quittiert, sachte erst mit einem, zwei Fingern streicheln und wenn’s klappt, mit der ganzen Hand. Kauert sie im hintersten Eck und Sie kommen nicht dran, wäre eine lange Feder als Streichel-Alternative gut. Ein Kitten könnte man auch hervorzuholen versuchen, sofern man mit der flachen Hand unter die Vorderbeine fassen kann (nicht an einem Bein o.ä. rauszerren). Bei einer Erwachsene würde ich warten, bis sie von selbst kommt. Meist nachts, denn im Schutz der Dunkelheit hat noch so gut wie jede Katze ihr Versteck verlassen, um mehr oder weniger vorsichtig auf Erkundungstour zu gehen.

 

Ø                 In welchem Fall Sie unbedingt eine Streuschale, Wassernapf und ein Tellerchen Verwöhnfutter in allernächster Nähe des Unterschlupfs platzieren müssen, bevor Sie sich zurückziehen;

Ø                 sind anderntags Spuren von Benutzung erkennbar, ist der Bann gebrochen, selbst wenn sie bei Geräuschen oder Ihrem Anblick (nehmen Sie’s nicht persönlich) wieder ins Verborgene flitzt. Das wird schon, nicht aufgeben. Aber vergessen Sie nicht, mit ihr zu reden. Stimme und Stimmlage sind für Katzen wie ein Kompass. Sie müssen auch nicht herumschleichen wie ein Indianer auf dem Kriegspfad, verhalten Sie sich normal, aber halt ohne Krach zu machen;

Ø                 Hat sie Futter und Klo verschmäht, wäre es sinnig, Toilette und (gefüllte) Näpfe in doppelter Ausführung anzubieten – weil die temporären stehen bleiben sollten, bis sie die am angedachten Ort sowohl gefunden hat als auch nur mehr diese frequentiert.

 

In der Regel sieht die Welt jedenfalls anderntags schon wieder mehr oder weniger rosig aus, wenngleich ein erwachsener Charakterkopf mitunter sehr viel länger brauchen kann. Nicht bedrängen und erst mal sein lassen ist die Devise. Vermutlich sind Sie einander schon begegnet, aus kätzischer Sicht beim Züchter aber als Besucher aufgetreten und Mieze sieht vielleicht (noch) keinen Grund, Ihnen das gleiche Zutrauen entgegenzubringen. Das muss erst wachsen. Gegenseitiges Geben und Nehmen, sich allmählich aufeinander einstellen, ist bei einer erwachsenen Katze ungleich wichtiger als bei einem Jungtier. Allerdings auch weitaus beglückender, wenn sie aufgetaut ist.

Ich hab mal eine Schüchterne aus dem Tierheim geholt und die wohnte zwei Wochen lang eisern unter der Badewanne. Dann kam sie hervor und tat, als wäre nichts gewesen. Und mauserte sich zur Küsserkönigin ... Damit ihr die klösterliche Stille nicht auf den Kopf fällt bzw. ein Herzinfarkt droht, wenn der Nachbar einen Nagel in die Wand schlägt, blieb in diesen zwei Wochen das Radio an. Ist auch empfehlenswert, wenn Sie wieder dem Ruf des Business folgen müssen - zur Überbrückung, bis sie sich vollends heimisch fühlt.

 

 

GEWITTERWOLKEN

 

Sie frisst nichts oder kaum etwas? Nun, Aufregung schlägt sich auf den Magen und wenig bis kein Interesse ist in den ersten Tagen nicht ungewöhnlich. Was kriegt sie denn? Was alles haben Sie ausprobiert? Ich sag’s nur ungern, aber manchmal fressen Katzen quasi aus Herden- bzw. Selbsterhaltungstrieb, was sie in ihrem früheren Heim bekommen haben – um es im neuen Haushalt kategorisch abzulehnen. Bei einigen meiner zugekauften Schätze war der Futterplan ungefähr so viel wert wie ein Blatt Toilettenpapier. Und über die drei Kühltaschen voll vorgekochter Vier-Sterne-Menüs freuten sich meine, nicht aber die dazugehörige Urlaubskatze ... Hält die Mäßigkeit indes (trotzdem) länger an, ist Spurensuche angesagt: Finden Sie im Kistchen kleine, harte Bömmelchen, nimmt sie immerhin etwas zu sich. Finden sie keine oder nur alle zwei, drei Tage, hat sie Verstopfung, was den Appetitmangel erklärt – in jedem Fall Tierarzt, bitte eilig!

 

Aber zumindest trinken muss jede! Lebensnotwenig vor allem dann, wenn sie kein Feuchtfutter frisst, welches bei entsprechenden Portionen den Flüssigkeitsbedarf abdecken könnte. Nippt sie bloß, muss sie zusätzlich trinken. Nimmt sie nur Trockenfutter und trinkt nichts bis kaum, ist Feuer am Dach. Sind nach zwei Tagen keinerlei Spuren von abgesetztem Urin im Kistchen erkennbar, hat sie sich entweder anderswo gelöst oder trinkt nichts – das ist sehr übel. Konnten Sie nirgendwo Anzeichen eines Missgeschickes entdecken, kontaktieren Sie den Züchter und eilen danach zum Veterinär. Das sollten Sie sicherheitshalber auch tun, wenn Sie feuchte Stellen gefunden haben, denn eine Blasenentzündung käme als Ursache infrage.

 

Sie schläft ununterbrochen? Na ja, Katzen sind Schlafmützen und die unzähligen neuen Eindrücke machen vor allem geistig irre müde – diese Phase sollte indes schnell vorbei sein = maximal eine Woche, bei Jungtieren deutlich früher. Ein gesundes junges Kätzchen, sozial aufgezogen und ohne psychisches Defizit, ist vital und spielfreudig und in der Regel spätestens am zweiten Tag voll da. Inklusive Appetit. Für ein „Blümchen“ kann indes die Belastung zu groß gewesen sein und die Seele findet ein Ventil im Körper: Durchfall, Verstopfung, Appetitlosigkeit (Tierarzt!). Wirkt sie traurig, müde und desinteressiert und bleibt es auch trotz Streicheln, Schmusen, Zureden und ihr alles nachtragen, dann hat ihr möglicherweise den „Rauswurf“ eine tiefe Depression beschert – oder sie ist körperlich krank. Manchmal war eine Katze beim Umzug nicht topfit, ohne dass man es ihr angemerkt hätte und der Stress verstärkt die Symptome bzw. bringt eine Krankheit zum Ausbruch. Deshalb gleich von einer „Mogelpackung“ zu sprechen, wäre zumindest so lange verfrüht, bis der Doc festgestellt hat, worum es sich handelt. Nicht alles ist im Anfangsstadium erkennbar.

Stress ist jedenfalls DER Machtfaktor schlechthin, dennoch gibt es etliche Anzeigen wie müde, eingesunkene Augen, heiße oder schmutzige Ohren oder ein aufgeblähter Bauch, die nicht von jetzt auf gleich auftreten und eigentlich schon bei der Übernahme erkennbar gewesen sein müssten. Kein Appetit und keinerlei Interesse woran auch immer etc. wären zusätzliche Hinweise, derer es gar nicht bedarf: Die Katze ist krank. Auch wenn Sie einfach nur ein ungutes Gefühl haben – sausen Sie zum Doc. Lieber zu früh als zu spät. Vorher den Züchter informieren (bitte nicht gleich beschuldigen) sollten Sie auch, denn wissen sollte er’s schon.

 

Das wär’s in Kürze, d.h. die am häufigsten vorkommenden Fragen sollten damit beantwortet sein. Da Katzen und Menschen nun mal Individuen sind und sich daraus eine Unzahl von Konstellationen ergibt, wäre es gar nicht möglich, auf alles einzugehen. Aber Sie haben ja bei der Wahl Ihres Schätzchens Sorgfalt walten lassen und einen ehrlichen Züchter als Ansprechpartner zur Hand. Falls Sie sich doch geirrt haben, lassen Sie’s die Katze nicht ausbaden - für jede Partnerschaft gilt: Gemeinsam an einem Strang ziehen bringt’s ...

 

 

 

 

 

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