Heilige Birma

 

 

 

Die Birmchen sind eine wunderbare Kreation voll Harmonie und Liebreiz und zählen zu den am einheitlichsten gezüchteten Rassen – und zu den schwierigsten, weil den Züchtern die verflixte Fußbekleidung gern einen Strich durch die Rechnung macht. Denn abgesehen davon sind sie alle schön, mit Potential zur Steigerung ... Fazit: Das Einzige, das noch zauberhafter ist als eine Birma sind zwei ... Aber das Feine an diesen bildschönen Schmusern ist, dass sie sich auch als Einzeltiger wohlfühlen – sofern sie zum Ausgleich „genügend Mensch“ bekommen. Und dass sie nie eine gewisse Aura der Anmut verlieren, weder als würdevolle Matronen noch als gestandene Mannsbilder. Selbst die wie Ballettflöhe herumhopsenden Babys brauchen nicht lang, um in die Grazie hineinzuwachsen. Ziemlich blumig, oder?

 

 

CHARAKTER – EINFACH ZUM KÜSSEN

 

Pflegeleicht, familienfreundlich, gesellig, anschmiegsam, verspielt, heiter, mit anderen Rassen kompatibel, flexibel – stimmt alles, aber solch trockene Beschreibung wird einer Birma niemals gerecht. Sie berühren die Seele trifft’s da schon eher, ist aber auch nur ein Detail, denn so vornehm aristokratisch sie vielleicht wirken mögen – wer mehr als einen flüchtigen Blick riskiert wird gewahr, dass ihnen der Schalk im Nacken sitzt und wir’s mit exzellenten Schauspielern mit Neigung zum Hokuspokus zu tun haben (können, über einen Kamm scheren lassen sie sich nicht). Sie sind einfallsreich und lustig und legen ein angenehm gemäßigtes Temperament an den Tag, heißt, sie sind nie überdreht, aber gern aktiv – freilich alles zu seiner Zeit, denn sie können genauso den halben Sonntag mit Ihnen auf dem Sofa kuscheln, schmusen und zum Steinerweichen schnurren.

Wenn Mensch und Birma einander „gefunden“ haben und auch noch gemeinsam gespielt wird, ist das Zusammenleben Harmonie pur und unbeschreiblich beglückend. Dann kommt sie auch fein als Solotiger zurecht – und erweist sich zudem, weil auch neugierig und klug, oft gelehriger als ein Hündchen. Je nachdem, wie man miteinander spricht. Gibt’s alles das mitunter nur portionsweise, ist’s auch gut, sie hat Geduld. Die ihr freilich zum Verhängnis werden kann: Nette Kinder, Hunde, eine sehr kleine Truppe Artgenossen, alles kein Problem – in einer großen Familie kann sie indessen manchmal untergehen, denn aufdringlich ist sie nicht. Selbstverständlich gibt’s Ausnahmen, aber persönlich kenne ich keine. Und ich kenne nicht nur ziemlich viele, sondern hatte auch eine lange Weile welche bei mir zu Gast. Leider waren mein Herz & Heim schon besetzt, aber seither bin ich den Birmchen zutiefst ergeben und hatte im Laufe der Jahre viele Gelegenheiten, die Neigung zu vertiefen.

Mein Tipp, wenn Sie sich von meinem Versuch einer Charakterisierung angesprochen fühlen und einen Bund fürs Leben anstreben: Züchter besuchen, verlieben, mitnehmen ... Sie werden’s nicht bereuen ...

 

 

PFLEGE – DENKBAR EINFACH

 

Wiewohl eine Halblanghaarkatze, hat die Heilige Birma kaum Unterwolle und das seidige Pelzchen filzt und verknotet nicht, kann sich bloß bisschen zwirbeln, z.B. auf der Brust. Auch der übliche Fellwechsel gestaltet sich unaufregend, aber ein wenig haaren sie natürlich schon. Da macht Kämmen und Bürsten Spaß – wirklich. Birmchen stehen mit dem Pflegewerkzeug in der Regel nicht auf Kriegsfuß, viele fordern es regelrecht ein und da kommt auch bei uns Laune auf. Heißt: Wir dürfen bürsten, von Muss ist keine Rede, aber einmal wöchentlich bzw. während des Fellwechsels wär’s schon angeraten. Als Aristokratin hat man ja so seine Verpflichtung, stets adrett auszusehen.

Aber es gibt Ausnahmen: Abgesehen von Showkatzen, die schon allein der weißen Füße wegen ohne Bad nicht auskommen, können einige mehr Fell aufbauen und teils sogar vergleichsweise sehr viel Unterwolle. Das kann linienbedingt oder abhängig davon sein, ob sie einen Garten/Gehege zur Verfügung haben und sich das Fellwachstum dem Rhythmus der Jahreszeiten anpasst. Dann ist unterstützende Pflege logischerweise sowohl obligat als auch häufiger gefragt.

 

FARBEN & AUSSEHEN – ANMUTIGES

MEISTERWERK

 

„Ein Fell, so hell wie Elfenbein und weich wie Samt und Seide, Augen so blau wie das tiefe Meer, Pfoten weiß wie Schnee und ein Herz aus Gold, das nur für ihren Menschen zu schlagen scheint.“ Rosamunde Pilcher in Reinkultur? Mitnichten, fand ich auf einer Züchter-Website, genauso wie mannigfaltig Gefühlvolles – vielleicht Trost und Zuflucht, denn das Leben eines Birmazüchters wird von gnadenlos harten Standards beherrscht.

Damit will ich Sie jetzt nicht plagen. Kann auch jeder auf den diversen Club-Websites nachlesen. Also, wie soll eine Birma ausschauen? Mittelgroß (kleiner als eine Ragdoll oder Maine Coon), leicht gestreckter, kerniger Körper (weder Brücke noch Quadrat), leicht gerundete Kopflinien, relativ kleine Ohren (mit etwa drei Fingerbreit dazwischen, niemals spitze bzw. hochsitzende Löffel), nicht ganz runde blaue Augen (so blau wie nur geht; ideale Birmaaugen sollten ein spontanes „Oh“ erzeugen, das wird kaum passieren, wenn sie zu klein oder zu eng beisammen sind), kräftige und kurze Beine, buschiger Schwanz – insgesamt elegant und trotzdem kräftig und alles stets in Harmonie miteinander. Und: Eine Birma muss was auf den Rippen haben, aber trotz Polsterung ihre Anmut bewahren. Das seidige Pelzchen ist je nach Körperpartie kurz (Gesicht), lang (Rücken, Flanken) bis halblang (als Halblanghaarrasse sollte sich eine Birma nicht aufs Kleid steigen, sondern Bein zeigen). Falls Sie nur Bahnhof verstehen, schauen Sie sich die Fotos an. Klingt trotzdem nicht nach wahnsinnig schwerem Zuchtziel? Kommt noch.

Eine Birma ist (immer!) eine Point-Katze (eine einfärbige Birma gibt es nicht), das heißt, sie darf ausschließlich blaue Augen haben und muss eine Maske (etwa in Form eines auf die Spitze gestellten Quadrates) tragen = farbiges Gesicht, ebenso gefärbt sind Ohren, Beine (ausgenommen die weißen Handschuhe) und Schwanz. Das helle Körperfell variiert mit der Pointfarbe = es wirkt bei den Blue etwas kalt, auch die Lilac haben einen kühlen Touch, bei den Creme/Roten strahlt es wärmer, ebenso meist bei den Schildpatt, während wir den „klassischen Goldton“ eigentlich nur bei den Seal (= dunkelbraun, genetisch schwarz) sehen und die Chocolates wiederum aussehen, als kämen sie grade frisch aus der Wäsche. Alle diese Farben gibt es auch noch in Verbindung mit Tabby = Streifen im Gesicht und an den Beinen; ein Muster wie bei einfärbigen Tabbys (getupft, getigert, gestromt) ist daher nicht erkennbar, da dieses sich ja nur am Körper zeigt. Damit ist der Kleiderschrank ausgeschöpft, aber 20 verschiedene Farbschläge kann man ja nicht als bescheiden bezeichnen. Je nach Clubzugehörigkeit wird freilich auch an anderem gebastelt, z.B. Cinnamon/Fawn oder auch mit Silber.

Und was macht sie zum Meisterwerk? Die Handschuhe und die Sporen. Blütenweiß und korrekt nach Vorschrift gezeichnet ... Leider sind beide züchterisch etwa so beeinflussbar wie die Kugel beim Roulett, weshalb eine perfekte Fußbekleidung fast einem Lottosechser vergleichbar ist - wenn es Sie interessiert: Am Ende gibt’s eine „Kostprobe“, womit Züchter oder Aussteller sich so herumschlagen müssen. Ist es nicht ziemlich kleinkariert, eine insgesamt so wunderschöne Rasse auf ihre Füße zu reduzieren? Ja schon, aber genau dieses Detail macht die Birma in der gesamten Rassekatzenwelt so einzigartig. Freilich ist auch eine Birma mit weniger tadellosen Abzeichen immer noch eine Birma und nicht weniger schön; und wer keine höheren Weihen anstrebt, wird trotzdem dahinschmelzen – nur wenn sie gar keine hätte, wären Zweifel an der Rasse angebracht. Und am Züchter ...

 

GESCHICHTE – EINMAL MÄRCHEN UND

ZURÜCK

 

Keine Story über die Heilige Birma kommt um die wundersame Geschichte ihrer Entstehung herum. Und weil man mit Traditionen ohne triftigen Grund nicht brechen soll, schließen wir folgsam die Augen und lassen uns ins alte Burma entführen, woselbst die Khmer zu Ehren der Göttin Tsun-Kyankse einen Tempel namens Lao Tsun errichteten. Jeden Abend meditierte der weise Priester Mun-Ha in Begleitung seiner weißen Katze Sinh vor der goldenen Statue, bis er samt Mitbrüder bei einem feindlichen Angriff ins überirdische Dasein wechselte. Sinh hielt Totenwache beim zu Füßen der Göttin hingesunkenen Leichnam und klagte der Dame ihr Leid - da wurden auf wundersame Weise ihre Haare golden, ihre gelben Augen saphirblau wie die der Göttin und die Füßchen erdbraun bis auf die Stelle, wo sie sanft auf dem leblosen Meister ruhten. Dort blieben sie weiß als Symbol der Reinheit von Seele und Geist. Und weil Götter manchmal nicht so kleinlich sind, erstreckte sich die delikate Verwandlung auch auf die anderen hundert weißen Tempelkatzen. Seit jener Zeit sollte zudem die Seele einer heiligen Katze nach ihrem Tod von der eines Priesters ins Jenseits begleitet werden. Was theoretisch bedeuten würde, dass nach dem Ableben jeder Katze auch ein Mönch dran glauben musste, ob er wollte oder nicht. Oder es war andersherum, das hatten die alten Ägypter ja auch schon drauf ...

Blutiges Gemetzel, wenig romantisch, dennoch eindrucksvoll. Wir leben in einer kalten Zeit gnadenloser Quoten und Profite, wo Märchen mit tröstlichen Botschaften wieder willkommener sind. Für die Zweifler gibt es überdies eine bodenständige Version, die freilich genauso wenig belegt ist. Wir bleiben in Birma (oder Burma, heute Myanmar), im Kloster und beim militanten Hader, wechseln nur die Zeit und die Helden: Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts retteten zwei (!) Europäer namens Auguste Pavie und Major Sir Gorden Russel den Mönchen das Leben und den Tempel vor der Zerstörung. Und empfahlen sich danach bescheiden gen Frankreich. Zum Dank schickten ihnen die Ordensbrüder später ein Pärchen Heilige Birma, aber Madalpour, der Kater, überlebte die lange Seereise nicht, hinterließ hingegen eine mit vier Kitten schwanger gehende Witwe, die allesamt wohlbehalten die französische Küste erreichten.

Ende der Legende(n).

 

Wiewohl treue Anhänger der Legende Teil zwei diese „Überlebenden“ als Vorfahren der Birma in Europa betrachten, verliert sich deren Spur freilich im Dunkeln und kein Mensch hat je wieder von ihnen gehört. Und nie wieder kam seither eine Birma aus ihrer angeblichen Heimat (ein Potenzial, das sich die angehenden Züchter sicher nicht hätten entgehen lassen) und auch kein Besucher hat dort je eine solche gesichtet. Was stimmt, ist Frankreich.

Denn dort nahm die Geschichte dieser Rasse tatsächlich ihren Anfang und die Realität verweist uns trocken auf ein möglicherweise zufälliges amouröses Abenteuer zwischen einer Perser- und einer Siamkatze nach 1920. Ein deutsches Experiment in den 1930er Jahren gilt als Beweis für die Fehltritt-Theorie: Aus einer Siam sealpoint mit weißen Pfötchen und einer Angora gab es in der zweiten Generation langhaarige Kätzchen mit ebenfalls weißen Pfötchen. Ziel der Verpaarung dürfte zwar ursprünglich eine andere Novität gewesen sein, nämlich Colourpoint in Langhaar (= Perser), aber beim Probieren kann man sich das Ergebnis nicht aussuchen. Die US-Kreation der Snowshoe (überwiegend aus gescheckten Hauskatzen mit Siamesen) sollte später diese These untermauern. Welche auch in diverse Lexika Eingang gefunden hat, die ja naturgemäß mit Märchen nicht viel am Hut haben: Die Birma ist eine um 1920/30 gezüchtete (Zitat) ‚Hauskatzenrasse, vermutlich aus einer Kreuzung Siam und Perserkatze’. Damit ist sie eher ein bisschen unheilig - aber ist das wichtig?

Weil die Heilige Birma ohne jeden Zweifel dank konsequenter Kultivierung eine der attraktivsten Kunstrassen überhaupt ist, als solche wahrscheinlich sogar die älteste. Und Tatsache ist, dass sie sich ungebrochener Beliebtheit erfreut, seit sie wie Phönix aus der Asche stieg – in Frankreich, wie erwähnt, wo sie überaus zügig bereits 1925 als Rasse anerkannt wurde und von wo aus sie nicht minder zügig zur Eroberung der restlichen Welt aufbrach. Wobei nicht unerwähnt bleiben darf, dass Züchter aus West- und Nordeuropa und teils auch England zum Aufbau einer breiten Basis beigetragen haben, indem man immer wieder Khmer (wie die ersten Perser Colourpoint genannt wurden) als Paarungspartner eingesetzt hat (aus verständlichen Gründen teils auch noch nach dem 2. Weltkrieg). 1959 reisten die ersten Birmchen in die USA ... und ab Mitte/Ende der 1960er dürfte es gemäß sehr ausführlicher Dokumentationen nur wenige Länder „ohne“ gegeben haben, sogar eine Cattery in Malaysia ist belegt. Es gibt nicht viele Rassen, die weltweit so spontan so großen Anklang gefunden haben.

Daran hat sich bis heute nichts geändert und immer noch entsteht Bewegung im Publikum, wenn eine schöne Birma im gepflegten Seidenkleid von der Showbühne herunter einen milden, Abendhimmel-blauen Blick auf das Volk richtet ... wer da nicht ins Schwärmen kommt, ist selbst schuld.

 

 

MEISTERWERK – GESTIEFELT &

GESPORNT

 

Heutzutage werden nun kaum einem Züchter seine Jungtiere aus der Hand gerissen und einfach so für sich betrachtet, ist eine Birma halt schön. Punkt. Zumal auch andere Mütter schöne Kinder haben. Nix Punkt! Die Fangemeinde hält den Birmchen nicht von ungefähr die Treue (und das will in der Society was heißen), allerdings hält sich die Zahl der Züchter relativ konstant, denn wirklich schöne Birmchen zu bekommen ist keineswegs nur ein Hobby, sondern eine Berufung. Schwierig und spannend, jeder Wurf ein Glücksspiel. Züchter aller Rassen brauchen ein Quäntchen Glück, Birmazüchter einem Eimer davon, sozusagen. Und dass die Zucht der Heiligen Birma zur Meisterklasse gehört, ist mitnichten eine meiner Euphorie entsprungene Übertreibung. Zum Beweise dafür, wie eingangs versprochen, daher ein kleiner Exkurs über Fingerwärmer und Halbstrümpfe ...

Die weißen Füße sowohl an Vorder- als auch Hinterbeinen, „Handschuhe“ genannt, sind charakteristisch für die Birmakatzen. Diese Handschuhe müssen absolut reinweiß sein. Sie sollten am Gelenk oder dem Übergang der Zehen zum Metacarpal (Handgelenk) enden und nicht darüber hinausgehen. Etwas längere Handschuhe an den Hinterpfoten können toleriert werden. Auf der Sohle der Hinterpfoten enden die weißen Handschuhe in einer Spitze, den „Sporen“, die im Idealfall in Form eines umgekehrten „V“ enden und ½ bis ¾ bis zur Ferse reichen. Kürzere oder längere Sporen werden akzeptiert, sie sollten jedoch nicht über die Ferse hinausgehen. Wesentlich ist, dass die Handschuhe gleichmäßig lang sind und das Weiß symmetrisch ist, entweder an den beiden Vorderpfoten oder den beiden Hinterpfoten. Noch besser wäre an allen vier Pfoten.

Fehler, die das Zertifikat ausschließen: Wenn das Weiß der Handschuhe an den Seiten oder der Rückseite der Vorder- und/oder Hinterbeine hinaufläuft (siehe „Runner“); Fehlen der Sporen an den Hinterpfoten oder farbige Flecken in den Handschuhen/Sporen.

Bei den Fehlern gibt’s allerdings Unterschiede wie Sand am Meer, z.B. wenn sich das umgekehrte „V“ der Spore bis über das Sprunggelenk in die Unendlichkeit verirrt. Es ist von einzelnen weißen Zehen über winzige Fingertipps bis zu hochgezogenen Socken – schlimmstenfalls auch noch auf jedem Bein anders - alles möglich. Zwischen den Zehen dürfen auch keine farbigen Haare herauslugen ... Und weil wir schon dabei sind: Fehler sind reinweiße oder farbige Flecken auf Brust oder Bauch. Das haben nun relativ viele Katzen und wird auch als Fehler gewertet, schließt aber nicht das Zertifikat aus. Weiße Flecken in den Points allerdings schon, da gibt’s keine Gnade.

Tja, und dann werden die kleinen Schätzchen auch noch reinweiß geboren (wie alle Pointkatzen) und das bedeutet für einen Züchter drei, vier Wochen lang Hoffen und Bangen, bis die Beinchen genügend Farbe haben, um den Kontrast zu zeigen. Weil: Selbst wenn die Eltern perfekter als perfekt sind, garantiert das mitnichten ebenso perfekten Nachwuchs (aber verbessert die Chancen). Hat mit dem rezessiven Erbgang zu tun. Handschuhe und Sporen bleiben übrigens von Anfang an unverändert, das heißt es gibt keine Lebensphase, in der sich Fehler (ebenso wie andere Mängel) „auswachsen“.

Damit wären wir wieder bei eimerweise Glück (und Geduld) – die auch Sie brauchen, wenn Sie Zucht-/Showabsichten hegen. Als Tipp und positives Schlusswort eine Reverenz an alle moralisch integren Züchter – sie sind der Jackpot, der diese wundervollen Katzen zum Sahnehäubchen aller Rassen macht.

 

 

 

Wirklich vergleichbare Rassen in dieser Kombination der Abzeichen gibt es nicht, aber immerhin ein paar Ähnlichkeiten ... und eine kleine Retrospektive auf „früher“

 

Von den drei Ragdoll-Varianten ähnelt nur die Pointed der Birma. Mitte: Eine Neva Masquerade, die Point-Schwester der Sibirischen Katzen. Rechts: Tabby-Birma aus 1984

 

 

Fotos: Cermak, Stewart, Odeyer, Bianchi, privat

 

 

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